10 Tage zum Abstimmen
Autor I. von Platen am 27. Dezember 2017
Platz 6 · 1131 Leser · 126 Stimmen (-5 / +121) · 11 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Zuwanderung auf dem Luftweg …

Sehr geehrte Frau Merkel,
gerade habe ich gelesen, dass Italien eine Luftbrücke für sog. Flüchtlinge von Libyen nach Italien organisiert hat.
https://www.welt.de/politik/ausland/article171871779/Luft...
Fragen:
gibt es diese „Luftbrücke“ auch zwischen Libyen oder einem anderen afrikanischen Land und Deutschland?
Wenn ja, mit welcher Begründung werden diese Menschen nach Europa bzw. Deutschland geholt? Hat man immer noch nicht begriffen, dass die massenhafte Zuwanderung von nicht ausgebildeten, armen Menschen in hochtechnisierte Gesellschaften niemandem hilft?
Warum setzt man die Milliarden, die hier für Deutschkurse, Integrationskurse, Traumahilfen, die Betreuung angeblich Minderjähriger, etc.etc. sinnlos verpulvert werden und die nur der Asylindustrie helfen, nicht für eine sinnvolle Hilfe und Unterstützung der Menschen in ihren Heimatländern ein?
Warum schützt man nicht endlich die europäischen Außengrenzen bzw. die deutschen Grenzen? Warten Sie ab, bis weitere Nachbarländer ihre Grenzen zu Deutschland schützen, siehe aktuell Dänemark?
Ich erwarte nicht, hierauf eine zielführende Antwort zu bekommen. Ich schreibe hier lediglich, um andere Kommentaristen auf Themen aufmerksam zu machen!

MfG

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Kommentare (11)Schließen

  1. Autor Rainer Fleddermann
    am 27. Dezember 2017
    1.

    Sie sprechen richtigerweise die Probleme und die eigentliche Naivität und Hilfslosigkeit der mittel-und westlichen EU Länder in der Flüchtlingskrise an.

    Diese Abholungsaktionen via Lufttransporte sind wohl per Abkommen, an dem natürlich auch wieder die BRD beteiligt ist vereinbart worden, wo kleinere Kontingente ausgesuchter Flüchtlinge aus Libyen in die aufnahmewilligen Länder der EU gebracht werden...mtl. wohl 300 an der Zahl.

    Human gesehen ...ok, aber in der gesamten Bewältigung der Krise wird Humanität zu weiteren Sogwirkungen beitragen und unsere Einwanderungsbewältgung in integrativer und finanzieller Hinsicht - und nicht zu vergessen die weitere Transformation der Gerechtigkeitsdebatte in unseremLand - überfordern.

  2. Autor Johannes Wollbold
    am 27. Dezember 2017
    2.

    Eine brutale Stellungnahme, Frau von Platen! "Unter den Flüchtlingen waren viele Familien, Mütter, unbegleitete Kinder und Menschen mit Behinderungen. Der Sondergesandte des Flüchtlingshilfswerks UNHCR für das zentrale Mittelmeer, Vincent Cochetel, erklärte, viele der Flüchtlinge hätten von großem Leid berichtet. 'Sie wurden von Menschenschmugglern unter menschenunwürdigen Bedingungen gefangengehalten.'“

    Legale Einreise besonders Schutzbedürftiger muss unkontrollierte, illegale Migration ersetzen.

    Für eine ausführliche, Humanität und Eigeninteresse berücksichtigende Diskussion zur Flüchtingspolitik s. die Kommentare von Herrn Fink und mir unter http://www.direktzu.de/kanzlerin/messages/anfrage-84232

  3. Autor Katharina Dr.med.Reitmaier
    am 28. Dezember 2017
    3.

    Man kann auch Luftbrücken woanders bilden.Ist mit Sicherheit richtig

  4. Autor Johannes Wollbold
    am 28. Dezember 2017
    4.

    Hallo Frau von Platen,

    dann denken Sie also, dass die wohl aus Afrika oder dem Mitleren Osten stammenden Frauen (und ihre Männer) ungebildet, sogar nicht bildungsfähig sind? Die Kinder dumm, keine Chance im doch nicht so schlechten deutschen Schulsystem? Bei Behinderten ähnlich?

    Sicher, hier stand eindeutig der humanitäre Aspekt im Vordergrund, nicht der Bildungsgrad und die sofortige Nützlichkeit für die deutsche Wirtschaft, wie bei Einwanderung über ein Punktesytem. Wie im vorherigen Kommentar geschrieben, schließen sich Humanität und Eigeninteresse nicht aus. Gute Integrationsangebote vorausgesetzt. Aber trotz - grundsätzlicher überwindbarer - Engpässe in Schulen ist das "Chaos" von 2015 lange überwunden, das durch die Zivilgeselllschaft produktiv, kreativ und engagiert aufgefangen wurde. Darauf sollten wir uns jetzt wieder mehr besinnen, auch wenn die "Asylindustrie" gute Strukturen für Bildung und Integration in die Arbeitswelt entwickelt hat.

    Mir scheint, Sie haben sich hier durch Ihre allgemeine Angst vor Migranten hinreißen lassen, den Einzelfall völlig zu übersehen. Die Luftbrücke ist ein guter Anfang: Legale Einreise für wirklich Bedürftige, politisch Verfolgte und Kriegsflüchtlinge (möglichst direkt aus Kriegsgebieten), parallel weitere Begrenzung der illegalen Migration, etwa durch Sicherung der "europäischen Außengrenzen bzw. [der] deutschen Grenzen". Wenn es Alternativen gibt, werden sich auch weniger Flüchtlinge Schleppern "anvertrauen".

  5. Autor Thomas Dischinger
    am 28. Dezember 2017
    5.

    Diese Luftbrücke ist der falsche Weg. Es wird nur noch mehr Migranten durch die Sahara treiben, in der Hoffnung in Libyen in ein Flugzeug nach Europa zu kommen. Wo bleibt die Luftbrücke nach Saudi Arabien, Australien, USA oder Canada ??
    Wo diese Migranten letztendlich landen, ist ja wohl klar.. Wir können nicht alle Armen der Welt aufnehmen !!!i

  6. Autor Ingeborg von Platen
    Kommentar zu Kommentar 4 am 28. Dezember 2017
    6.

    obwohl mich Ihre Kommentare inzwischen eher langweilen, da zu zahlreich und sich leider wiederholend:
    ich denke,
    dass armen, behinderten, etc. Menschen aus anderen Kontinenten viel besser vor Ort geholfen werden kann,
    dass durch weitere Zuwanderung nur die Situation in unserem Land verschlechtert wird, ohne Menschen in anderen Ländern wesentlich helfen zu können
    dass es nicht nur Engpässe in unseren Schulen gibt, sondern dass das Niveau generell sinkt
    dass die "Zivilgesellschaft" langsam aufwacht und anfängt zu bemerken, wie sich dieses Land verändert hat
    dass die "Asylindustrie" keine guten Strukturen für Bildung und Integration in die Arbeitswelt entwickelt hat bzw. gar nicht entwickeln konnte wegen fehlender Voraussetzungen seitens der illegalen Einwanderer
    Ich fürchte, dass Sie vor lauter Einzelfällen das große Ganze nicht sehen. Jeder Einzelfall kann Mitleid wecken, ohne dass man deshalb alle nach Deutschland holen könnte oder sollte.
    Hinsichtlich Integration und "Angst vor Migranten" verweise ich nur auf den aktuellen Fall aus Rheinland Pfalz. Mord an einer 15jährigen durch einen "15"jährigen Afghanen, der als umF (natürlich illegal) nach D kam und seither zigTausende gekostet hat. Das Ergebnis kennen Sie!

  7. Autor Klaus Fink
    Kommentar zu Kommentar 4 am 29. Dezember 2017
    7.

    "Aber trotz - grundsätzlicher überwindbarer - Engpässe in Schulen ist das "Chaos" von 2015 lange überwunden, das durch die Zivilgeselllschaft produktiv, kreativ und engagiert aufgefangen wurde."
    WELCH REALITÄTSIGNORANZ !

  8. Autor Johannes Wollbold
    Kommentar zu Kommentar 6 am 29. Dezember 2017
    8.

    Ich will mich ja hier im Forum zurückhalten und lasse die Kommentare daher zur Beurteilung der Abstimmenden so stehen.

    Nur eines: Frau von Platen, Sie schreiben "...ohne dass man deshalb alle nach Deutschland holen könnte". Es geht nicht um alles oder nichts, sondern Hilfe für möglichst die Bedürftigsten, die man bei einer Luftbrücke gezielt auswählen kann. Andere, teils Wirtschaftsflüchtlinge (die wir in begrenztem Umfang auch brauchen) _kann_ man überhaupt nicht komplett zurückweisen. Dafür verweise ich auf den letzten Absatz meines Kommentars 4. Darin auch eine andere Einschätzung als Sie, Herr Dischinger, in Kommentar 5.

  9. Autor Thomas Dischinger
    Kommentar zu Kommentar 4 am 29. Dezember 2017
    9.

    Die Bilder von dem,,15" jährigen wurden ja veröffentlicht. Wenn der 15 ist, dann bin ich der Nikolaus vom Kaiserstuhl....
    Sind die Jugendämter denn blind....Es muss dringend eine Ùberprüfung sämtlicher umF gemacht werden.

  10. Autor Felizitas Stückemann
    am 29. Dezember 2017
    10.

    Zuwanderung auf dem Luftweg wollte Johanes Wollblod
    schon vor einem jahr, als er heftig kritisiert wurde, von
    Liane Blank, die ich hier vermisse. Der Luftweg, das sind
    dann die anderen Schlepper, um den bösen Schleppern
    das Handwerk zu legen. Es mus den Menschen im Land
    geholfen werden. Man kann Menschen nicht einfach
    entwurzeln und woanders einpflanzen. Das bekommt
    niemandem. Das muss man bei aller Humanität doch
    einmal kapieren. Unser Entwicklungsminister, Gerd Müller,
    will sich safür einsetzen, zerrissene Familien in ihrer
    Heimat zusammenzuführen und dort zu helfen. Das hat
    nichts mit Angst zu tun, das ist einfach natürlich .

  11. Autor ines schreiber
    am 02. Januar 2018
    11.

    Das was die Versorgung dieser Menschen in Deutschland kostet , könnte man weit mehr Menschen in ihrem Heimatland versorgen !

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