Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Sabine Kuhnt am 19. März 2018
3511 Leser · 3 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Vorschlag zur Minderung des Personalmangels in Pflege+Handwerk

Vorschlag zur Minderung des Personalmangels in Pflege+Handwerk

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
meinen aufrichtigen Glückwunsch zu Ihrer erneuten Wahl zur Bundeskanzlerin und viel Erfolg, alles Gute und auch Glück für die neue Regierungszeit mit Ihren neuen Partnern.

Es wird viel vom Personalmangel in den Pflegeberufen und in Handwerksbetrieben gesprochen.Wir in der BRD haben nicht genügend Kräfte, und auch nicht genügend, die diese Berufe ausüben wollen.
Ich hörte kürzlich im Radio, entweder Bayern 1 oder 2 oder 5, dass in Süditalien arbeitslose Personen sich immer wieder und auf eigene Kosten mit Bussen viele Kilomenter zu ausgeschriebenen Arbeitsstellen fahren lassen, um sich um einen Arbeitsplatz zu bewerben. Gemäß der Reportage kämen einige 1000 Arbeitssuchende zum jeweiligen Vorstellungsgespräch für jeweils e i n e n Arbeitsplatz.
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1081027.arbeitsl...
https://ze.tt/warum-hunderte-italienische-pflegekraefte-i...
Könnten sich die deutschen Behörden nicht mit den Behörden in Italien-Süditalien in Verbindung setzen, und mit diesen einen Weg finden, der unseren Arbeitskräftemangel in der Pflege und im Handwerk etwas beseitigt und deren Arbeitslosen hilft? Evtl. auch mit dem Angebot der jeweiligen Ausbildung?
Nur festzustellen, dass bei uns dieser Mangel herrscht kann nicht die Lösung sein.
Vielleicht ist mein Gedanke ein Beitrag zur Problemlösung.
Mit freundlichen Grüßen!
sabine kuhnt.

Kommentare (3)Schließen

  1. Autor Vera Busch
    am 26. März 2018
    1.

    Das ist ganz einfach nicht gewollt. Man nimmt lieber Menschen aus Drittländer auf. Halb Südeuropa ist arbeitlos, wenn man diesen jungen Spanier, Italiener, Griechen etc. ebenfalls kostenlose Unterkunft, Kost und Logis, Dolmetscher für Behördengänge und Taxifahrten, kostenlosen Sprachkurse und W-Lan anbieten würde, wäre diese hier. Sind aber Christen, vielleicht liegt es daran...

  2. Autor Sabine Kuhnt
    am 26. März 2018
    2.

    ... und das verstehe ich eben nicht. Es wird laufend über Europa gesprochen, das zusammenhalten sollte, und über das "Flüchtlingsproblem" - aber eben auch gerade in diesen sudeuropäischen Ländern besteht dieses Flüchlingsproblem. Es wäre dort leichter zu ertragen, wenn die eigene Bevölkerung nicht solches Arbeitslosenproblem hätte, welches m.E. nicht viel, aber etwas, gemindert werden könnte. Ich werde zumindest im Anschluß an diese Veröffentlichung den Text an Politiker verschicken. Velleicht ... vielleicht nimmt jemand dann den Sachverhalt zur Kenntnis und reagiert europäisch. .

  3. Autor Felizitas Stückemann
    am 01. April 2018
    3.

    Jens Spahn hat angekündigt in dieser Richtung zu arbeiten.
    Für sein Ministerium, ausländische Pflegekräfte anzuwerben.
    Übrigens waren vor längerer Zeit junge Menschen aus Manila
    nach Tübingen gekommen, als Pfleger bei uns zu arbeiten.
    Das waren auch Christen, die als erstes in eine Kapelle gingen,
    zu danken, das sie hier aufgenommen wurden.

  4. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.