Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Vera Busch am 19. März 2018
1957 Leser · 3 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Können Sie die hier gestellten Fragen beanworten ?

mich würden die Antworten brennend interessieren.

https://www.cicero.de/innenpolitik/migrationspolitik-jede...

Auszug :
Der im Libanon geborene Filmemacher Imad Karim stellt u.a. folgende Fragen :

Oktober 2014 : Das Welternährungsprogramm reduziert die Hilfe für syrische Flüchtlinge um 40 Prozent.

Warum erstellte das Bundesamt für Integration bereits im Jahre 2014 einen Anwerbefilm, damit die Flüchtlinge ermutigt werden, nach Deutschland zu kommen?
Warum ermutigt man Menschen, aus ihren Heimatländern zu fliehen und somit entwurzelt in Deutschland ankommen? Warum hilft man den Menschen vor Ort nicht oder hat ihnen nicht rechtzeitig geholfen?

Und was ist daran human, einer siebenköpfigen afghanischen Familie, die bisher in ihrer Heimat mit 40 Euro pro Monat über die Runden kam, in Deutschland Monat für Monat mit 1.700 Euro zu versorgen, anstatt solche Summen vor Ort zu zahlen, mit denen 40 Familien unterstützt werden könnte?

Kommentare (3)Schließen

  1. Autor ines schreiber
    am 20. März 2018
    1.

    Klasse Beitrag

  2. Autor Johannes Wollbold
    am 23. März 2018
    2.

    Die Hilfen des Welternährungsprogramms zu reduzieren statt massiv aufzustocken, war ein Skandal und riesiger Fehler, der die Flüchtlingskrise 2015/16 zu einem Teil ausgelöst hat. Soweit ich weiß, hatte die Bundesregierung den deutschen Anteil immerhin nicht abgesenkt. Aber man hätte sich besser auf die abzusehende Flüchtlingswelle vorbereiten müssen, europäische Absprachen usw.

    Der BAMF-Film war kein Anwerbe-, sondern ein Informationsfilm, wie Asylverfahren, Unterbringung usw. ablaufen. Flüchtlinge brauchen so etwas nicht als Motivation - sie entscheiden selbst, ob sie die gefährliche Reise auf sich nehmen.

    Was Karim noch schreibt: "Nur, wer es sich leisten kann, kommt zu uns... Es kommen vor allem Menschen hierher, die sich seit Jahren in den Anrainerstaaten, Libanon, Jordanien und der Türkei eine Existenz aufgebaut haben." Stimmt teilweise. Aber was für eine Existenz war das? Oder z.B. werden afghanische Flüchtlinge im Iran diskriminiert, Schulbesuch, Arbeitsmöglichkeiten und auch Krankenbehandlung sind auf ein Minimum reduziert.

    Die Bedrohung und auch wirtschaftlich katastrophale Situation in der Heimat war Auslöser der Flucht. JedeR hat das Recht, die Flucht fortzusetzen - ob seine Gründe, zu uns zu kommen, ausreichend waren, wurde inzwischen in den meisten Fällen durch das Asylverfahren entschieden. Warum also sich an solchen 15 Monate alten allgemeinen Spekulationen Karims festhalten?

  3. Autor Christian Adrion
    am 27. März 2018
    3.

    Zum Geschäft mit dem Krieg hat Deutschland nun auch das Geschäft mit den Flüchtlingen erkannt. Zahlen muss wie immer der Steuerzahler. Wie sagte schon Marx? Für ein paar Prozent Gewinn mehr, liefert dir das Kapital auch noch den Strick an dem du es aufhängst. Das sagte er vor 150 Jahren, daran hat sich nichts geändert. Für Geld verkauft diese Regierung ihr Volk samt seiner erfolgreichen Kultur.

  4. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.