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Autor Katja Hirschbeck am 27. November 2017
2882 Leser · 232 Stimmen (-50 / +182) · 16 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Vermutlichen Syrer

In Cuxhaven ist ein "vermutlicher" Syrer absichtlich in eine Menschengruppe gefahren.
Warum bekommen wir über solche schrecklichen Vorfälle keine Informationen mehr? Man erfährt nicht , was es mit den "vermutlich " auf sich hatte. Man erfährt Vorfälle mit solch bedenklicher Entwicklung in Deutschland nur auf hinteren Seiten der Nachrichtenportale. In Frankreich würde es auf der ersten Seite stehen. Warum geht man in diesen Punkt so unverständlich anders in Nachbarländern um.
Man fühlt sich als Deutscher veräppelt. Ist es ihre Politik die solch mangelnde Information fördert?
Es ist ja Wahnsinn, wenn mit Absicht in Menschengruppen gefahren wird. Der Versuch solche Vorfälle herunter zu spielen erzeugt wirklich eine Wut. Und man bekommt diesen Eindruck vom herunter spielen, wenn man sich Informationen suchen muss. Wenn in der Tagesschau nicht darüber berichtet wird.

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  1. Autor ines schreiber
    am 27. November 2017
    1.

    Doch , heute Meldungen in N24 und NTV , klang aber nach Unfall !
    und Entwarnung Terror !

    Wieso hat Asylbewerber , Auto und Führerschein ???

  2. Autor Thomas Dischinger
    am 30. November 2017
    2.

    Ja.. diese Frage ist berechtigt !! Warum werden uns Antworten bei schrecklichen Vorfällen aus dem Migrantenmilieu vorenthalten, aber wenn es ein ,,deutscher Täter " ist, schlägt die Medienmeute systemgetreu zu.

    Um eines vorweg klarzustellen.. Jede Straftat ist schrecklich, egal von wem sie kam und erfordert eine konsequente Strafe.

    Aber was in dem Fall des Bürgermeisters medienwirksam veranstaltet wurde, ist einfach nur schäbig.

    Da es sich um einen deutschen Täter handelte, war der Angriff auf einen CDU-Politiker für sämtliche Fernsehsender unseres Landes Anlass genug, sich hinsichtlich der Tat in pathetischer Dramatik und menschenverachtender Grausamkeit zu überbieten.

    In windeseile wurde gemeldet, dem Bürgermeister wurde ein Messer in den Hals gerammt und er sei niedergestochen worden.

    Binnen weniger Stunden mutierte die schwere Verletzung am Hals zu einer 15 Zentimeter langen Schnittwunde.
    Nach dem offenbar politisch motivierten Angriff auf den Bürgermeister zeigten sich Politiker aller Parteien entsetzt. Selbst Frau Merkel äußerte sich tief betroffen.
    Wo ist die Betroffenheit bei den vielen Opfern der letzten Zeit, die durch Messerangriffen von Migranten oder Flüchtlingen erfolgte..

    Sind Bürgermeister andere Menschen ?

    Was nicht zu den Bildern einer schweren Verletzung passte, die Herr Hollstein nur mit Glück und der tatkräftigen Hilfe des Dönerbudenbesitzers überlebte, war das 3 x 3 Zentimeter großes Pflästerchen am Hals, was mich nun zu der Frage verleitete, ob sich Nachrichtensprecher oder Chirurg im Krankenhaus versehentlich geirrt haben. Plötzlich wurde aus einer 15 Zentimeter Fleischwunde, ein 1,5 Zentimeter langer Kratzer.

    Das Affentheater, das man hier mittels Presse und Fernsehen veranstaltete, ist an Lächerlichkeit und Dreistigkeit kaum zu überbieten, es ist auch bezeichnend für die unverblümte Verbreitung staatlicher Fake-News, wenn es der eigenen Sache dient.

    Aber vielleicht geht es in Wirklichkeit beim Altenaer Messerangriff um etwas ganz anderes. Möglicherweise sollte der „Mordversuch“ instrumentalisiert werden, um der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin den Rücken zu stärken.

  3. Autor Johannes Wollbold
    am 03. Dezember 2017
    3.

    Hallo Frau Hirschbeck,

    warum informieren Sie sich nicht erst genau, bevor Sie hier Verschwörungstheorien loslassen, die das Vertrauen in unsere Demokratie untergraben? Und warum blasen Sie ins AfD-Pegida-NPD-"Lügenpresse"-Horn, mit Null Ahnung?

  4. Autor Katja Hirschbeck
    Kommentar zu Kommentar 3 am 04. Dezember 2017
    4.

    Weils wahr ist!
    Wenn man sich das Verhalten der Bundesregierung zu den Angehörigen der Opfer des Terroranschlags anschaut . Da hat man den Eindruck, erst wenn es gar nicht anders geht, spricht man überhaupt darüber. Man läßt die Opfer allein.
    Bei Opfer rechter Attacken (Gewaltakte jeder politischen Richtung verurteile ich) wird das volle Programm gefahren. Dies zweierlei Maß messen geht nicht.
    Und wenn die AFD das sagt und es stimmt?
    Man muss wieder offen alle Probleme diskutieren dürfen, ohne wieder mal in die rechte Ecke gesteckt zu werden.

  5. Autor Thomas Dischinger
    Kommentar zu Kommentar 4 am 04. Dezember 2017
    5.

    Vollkommen Recht Frau Hirschbeck, was sie ansprechen.. Ein Bürgermeister nach dem Anderen verfasst Hilfe-Schreiben Richtung der Regierung.
    Siehe Beitrag von Mannheim..
    Aber ist ja alles in Ordnung, sind ja nur Einzelfälle.. gell Herr Wollbold !!

  6. Autor Johannes Wollbold
    Kommentar zu Kommentar 4 am 04. Dezember 2017
    6.

    Hallo Frau Hirschbeck,

    den 1. Satz Ihres Beitrags akzeptiere ich, denn jetzt sehe ich, dass auch am Tag nach dem Vorfall Absicht - wenn auch nicht ein Terroranschlag - für wahrscheinlich gehalten wurde (allerdings schreiben sie unzutreffend "ist ... absichtlich").

    Ihre "Lügenpresse"-Verschwörungstheorie lässt sich aber an diesem Beispiel nicht belegen. Meine DuckDuckGo- und Google-Recherche zeigte viele Meldungen am Tag des Vorfalls und am Tag danach, auch bei den geschmähten öffentlich-rechtlichen. Beispielsweise:

    https://www.br.de/nachrichten/cuxhaven-mann-fahrt-in-mens...
    http://www.focus.de/regional/bremerhaven/bremerhaven-cuxh... Sonntag, 26.11.2017, 16:03: "Die Ermittler wollen sich weiterhin nicht festlegen, ob der Fahrer absichtlich in die Menschengruppe fuhr oder nicht.")
    https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_os... (27.11.2017 19:28 Uhr: Absicht noch unklar, aber "Gegen den Mann sei daher Haftbefehl wegen siebenfachen versuchten Mordes erlassen worden.")

    Daher bitte ich Sie, Ihren Beitrag zurückzuziehen und freiwillig durch die Moderation löschen zu lassen. Er diffamiert sowohl die Presse als auch die gesellschaftliche Gruppe der Flüchtlinge. Die Kommentare lesen sicher nicht viele, und sie müssten bis zu meinem jetzigen herunterscrollen, um verlässliche Informationen zu erhalten. Sie haben ja bis heute keine Richtigstellung zustande gebracht, reden auch jetzt noch ohne Beleg von "Terroranschlag" und sehen Ihren Irrtum über die Pressereaktion auf einen noch ungeklärten Vorfall nicht ein.

  7. Autor Johannes Wollbold
    Kommentar zu Kommentar 2 am 04. Dezember 2017
    7.

    Hallo Herr Dischinger,

    auch hier die Fakten:
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-11/alt...

    Die "15 cm lange Schnittwunde" war ein Anfangsirrtum, der im Video auftaucht, im Textbeitrag aber zu 15 mm korrigiert ist. Aber: "Die Staatsanwaltschaft geht von versuchtem Mord aus. ... Schließlich habe ihm der Mann ein Messer an den Hals gehalten, das er selbst weggedrückt habe. Mithilfe der beiden Imbissbesitzer sei der Täter dann bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten worden." Erschreckend ist zudem die Verbindung mit der Hasskampagne, der Andreas Hollstein seit langem wegen der Flüchtlingspolitik der Stadt Altena ausgesetzt ist.

    Zynisch und menschenverachtend, dass Sie die öffentliche Anteilnahme als "Affentheater" bezeichnen und eine Gewalttat gegen andere ausspielen. Auch über Gewalt von Flüchtlingen wird berichtet - obwohl eigentlich die Herkunft eines Menschen keine Rolle spielen, sondern die Schwere einer Tat das Presseecho bestimmen sollte. Bei Herrn Hollstein hatte der Täter laut Eigenaussage ein politisches Motiv ("Sie lassen mich verdursten und holen 200 Flüchtlinge nach Altena."), es handelte sich also um einen höchst bedenklichen Terroranschlag. Der Vorfall in Cuxhaven scheint dagegen persönliche Motive zu haben, aber auch darüber wurde wie gesagt berichtet.

  8. Autor Katja Hirschbeck
    Kommentar zu Kommentar 7 am 04. Dezember 2017
    8.

    Sowohl die Opfer , als auch die Zeugen (er beschleunigte nochmal) als auch die Polizei gehen von einer vorsätzlichen Tat aus. Und Terror ist so eine Tat immer. Und ich denke das dieses Geschehen,genauso wie der Messerangriff
    durch einen Deutschen in die Tagesschau gehört.

  9. Autor Johannes Wollbold
    Kommentar zu Kommentar 8 am 04. Dezember 2017
    9.

    Hallo Frau Hirschbeck,

    okay, Sie heben auf die Tagesschau ab. Formal greifen also meine Belege in Kommentar 6 nicht, Sie haben - fein abgewogen - nichts faktisch Falsches behauptet.

    Ich habe mehr Ihre erschreckende Wut auf anerkannte Medien wahrgenommen. Geht es primär um die öffentlich-rechtlichen? Dann landen Sie schnell bei Forderungen von staatlicher Kontrolle, anders als die jetzt in den Rundfunkbeiräten plural organisierte. Wollen Sie einen autoritäreren Staat wie in Polen, Ungarn, Russland oder der Türkei, der die Pressefreiheit aktiv im Sinn der eigenen Ideologie beeinflusst?

    Nichts gegen Ihr Gefühl, dass Sie über eine solche potenziell mörderische Auto-Raserei prominent informiert werden möchten. Aber warum müssen Sie Ihre Vorwürfe so hoch hängen (absichtliches Verschweigen)? In der Tagesschau ist gerade mal Platz für 10-12 Themen. Da können Sie einen Leserinnenbrief schreiben, müssen es aber der Verantwortung der RedakteurInnen überlassen, was Sie auswählen. Und es ist verantwortlich, unbestätigte Meldungen, Hergänge und Motive nicht so groß aufzumotzen. Dagegen wäre es eine gute Medienstrategie, nicht der Aktualität hinterher zu hetzen und Unausgegorenes zu melden. Besser nach einiger Zeit eine auf soliden Vernehmungen basierende polizeiliche Pressekonferenz zitieren. Kennt da eineR etwas? Die Sache scheint nun wieder in der Versenkung verschwunden zu sein.

    Daraus zu lernen ist weiter nur: Nicht so viel fernsehen - das Internet ist eben eine viel breitere Informationsquelle.

  10. Autor Katja Hirschbeck
    Kommentar zu Kommentar 6 am 05. Dezember 2017
    10.

    Der Presse darf man kritisch gegenüber stehen.
    Weil man uns immer nur scheibchenweise informiert.
    Zu Beginn der Flüchtlingskrise jede Kritik ( bei den Flüchtlinge sind keine Terroristen, kann ja gar nicht sein) nieder gemacht wurde. Und das kriminelle Vergehen gerne verschwiegen werden sah man ja leider Silvester 2015/16.
    Erst 3 Tage später Informationen und dann auch nur scheibchenweise.
    Bei Anis Amri gabs einen Augenbalken. Da sah man auch das in anderen EU Ländern die Presse besser informiert.
    Und bei der Benennung eines vermutlichen Syrers der in eine Menschengruppe fuhr, verurteile ich die Gewalt und nicht Flüchtlinge.
    Sehr wohl aber, die Tatsache das durch die politische Entscheidung 2015 die
    Kontrolle in der Asylpolitik verloren ging. Und deshalb ist das Geschehen in
    Cuxhaven auch eine politischer Gewaltakt. Und deshalb gehört er auf die erste Seite.

  11. Autor Thomas Dischinger
    Kommentar zu Kommentar 7 am 05. Dezember 2017
    11.

    Am WE wurde in Celle eine Frau von einem ausreisepflichtigen aus Guinea niedergestochen, der sein Alter mit 17 Jahren angab. Allerdings erscheint diese Altersangabe laut Polizei noch als fraglich.

    Wo ist die Nachricht in den Staatsmedien ?
    Wo ist die Anteilname und Fassungslosigkeit der Politikereliten ?

    Na klar, das Opfer war ja keine Bürgermeisterin und auch kein deutscher Täter..
    Also völlig medienuntauglich.
    Schwachsinn, wenn sie das als höchst bedenklichen Terroranschlag einstufen. Der Mann war verzweifelt und hatte pychische Probleme.
    Dann hätten wir schon über 3000 Terroranschläge. Soviel mal wurden nämlich schon Bürger von Migranten/Flüchtlingen mit Messern bedroht oder niedergestochen.

    https://de.gatestoneinstitute.org/10503/messerverbrechen-...

    Habe ihnen schon mal diese Seite empfohlen, wo die Straftaten aufgeführt werden, die oftmals in den Medien fehlen.

    http://www.politikversagen.net

    Noch was zu ihrer Aufforderung an die Leute dieser Plattform, dass mein Kommentar gelöscht werden soll.
    Sie kennen sich doch überall bestens aus, dann dürfte ihnen nicht entgangen sein, dass wir eine freie Meinungsäußerung hier haben.

  12. Autor ines schreiber
    am 05. Dezember 2017
    12.

    Zu 10 und 11
    klasse kann nur zustimmen !
    allein WDR aktuell und aktuelle Stunde , sind wie die Tagesschau ! Kaum regionale Nachrichten !
    Es wird nicht mehr neutral und umfassend berichtet !

  13. Autor Johannes Wollbold
    Kommentar zu Kommentar 11 am 05. Dezember 2017
    13.

    Es ging um den Beitrag von Frau Hirschbeck. Dann wären "nebenbei" auch meine Kommentare gelöscht worden, und Ihrer. Was soll's - wir wiederholen uns sowieso oft genug.

  14. Autor Thomas Dischinger
    Kommentar zu Kommentar 13 am 05. Dezember 2017
    14.

    Warte auf ihre Gegen-Argumentation zu meinem Kommentar, Herr Wollbold.
    Deute ich das richtig mit ihrem: Was solls... das heißt für mich, sie geben auf, da sie nichts mehr dagegen zusetzen haben !!

    Vielleicht mach dieser Bericht sie wieder angriffslustiger.. Aber auch da werden sie nichts dagegen zusetzten haben.

    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article171232205/H...

    Nehme mal an, das kann man für das ganze Land so sehen.

    Ein kleiner Auszug, wenn sie nicht alles lesen wollen.

    Doch von den im Projekt in der Stichprobe betreuten Personen wurden von ursprünglich 1067 Flüchtlingen lediglich 20 in ein Ausbildungsverhältnis vermittelt.
    Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit befanden sich unter den bis August 2017 mit Berufsausbildungsstellen versorgten 7024 Bewerbern nur 337 Personen im Kontext Fluchtmigration.
    Das heißt, der Rest dürfte nach unserem Asylrecht gar nicht hier im Land mehr sein !!

    Und sie setzten sich weiterhin vehement für einen Familiennachzug ein ??
    Eine weitere Plünderung unserer Sozialsysteme ??

  15. Autor ines schreiber
    am 05. Dezember 2017
    15.

    Zu 14
    da möchte ich die Zahlen zu NRW nicht sehen !

  16. Autor Johannes Wollbold
    Kommentar zu Kommentar 14 am 06. Dezember 2017
    16.

    Hallo Herr Dischinger,

    antworten Sie mir doch bitte erst mal dort bzw. Kommentar 17 (wenn nicht gleichzeitig zu meiner jetzigen Nachfrage gescgehen): http://www.direktzu.de/kanzlerin/messages/familiennachzug...

    Zum Familiennachzug bitte auch unter dortigem Beitrag.

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