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Autor Christina Burger am 14. September 2017
2239 Leser · 174 Stimmen (-2 / +172) · 19 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Fragen zur Asyl- und Einwanderungspolitik

Sehr geehrte Frau Merkel, das wichtigste Thema für mich ist im Moment innere Sicherheit – da ich auch Verantwortung für meine beiden Kinder trage. Ich wohne in Karlsruhe – hier war es immer friedlich. Nun muss man jeden Tag von Raubüberfällen mit Messern und Fäusten – sowie sexuelle Übergriffe lesen – die Täter in den meisten Fällen arabischer Herkunft (oft Nordafrikaner) – d.h. Flüchtlinge. Ein Anstieg der Straßenkriminalität in KA um 23%. Von Ihrer Seite hört man so gut wie nichts zu dem Thema. Die ansonsten planlose AfD, Herr Linder, Frau Wagenknecht und wie ich gestern im ZDF erfahren habe im Ansatz auch Herr Schulz wollen, dass die Menschen nach Kriegsende auch wieder nach hause fahren. Nur Herr Lindner spricht klar von einem Migrationsgesetz und der Trennung von Asyl und Migration. Weshalb hört man von Ihnen nie eine klare Aussage zu dem Thema? Ich habe Angst vor Überfremdung. Vor 20 Jahren habe ich Abitur in Pforzheim gemacht. Wenn ich jetzt durch meine Heimatstadt fahre, denke ich, ich bin in einer anderen Stadt. Kurzzeitig habe ich auch in Stuttgart gelebt – hier das gleiche Bild. Man sieht überall Kopftuchträgerinnen – so war das früher nicht. Ich möchte, dass Mann und Frau gleichberechtigt leben dürfen und dass meine Tochter alleine auf die Straße kann – auch abends und nachts – so wie ich damals auch. Wie können Sie hier helfen, um Deutschland wieder so aussehen zu lassen und so sicher zu machen wie vor ein paar Jahren noch? MfG C. Burger

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Kommentare (19)Schließen

  1. Autor Johannes Wollbold
    am 14. September 2017
    1.

    Da - beim Runterscrollen die Überraschung: Heute kein Flüchtlings-feindlicher, netter gesagt Migranten ablehnender Beitrag? Nanu, hat sich die Panik schon vor der Wahl beruhigt, die die Frage entscheidet und die auch alle Unterlegenen respektieren sollten?

    Nein - am Ende doch wieder einer von 127 stur wiederholten, fast ähnlichen Beiträgen hier im Forum. Sie könnten eigentlich auch bei anderen abstimmen und kommentieren. Würde es übersichtlicher machen, und ich würde nicht so lange am Computer sitzen, um meine genauso legitime Meinung dagegen zu setzen. Also nur kurze Wiederholungen:

    Eine konkrete Anfrage, beruhend auf meiner grundsätzlichen Gegenposition, können Sie hier lesen:
    http://www.direktzu.de/kanzlerin/messages/chancen-fuer-ju...

    Eine sehr gute Diskussion zur Bekämpfung von Fluchtursachen, also nachhaltiger Lösung des "Problems":
    http://www.direktzu.de/kanzlerin/messages/afrikanische-fl...

    Zur Kriminalität habe ich auch irgendwo etwas geschrieben, finde ich jetzt nicht so schnell.

    Und was für ein Problem haben Sie genau, wenn Sie Kopftuchträgerinnen sehen? Tun sie Ihnen etwas? Wenn es um Kopftuchverbot geht, s. den weiter gefassten, auch katholisches Patriarchat umfassenden Beitrag und meinen heutigen Kommentar:
    http://www.direktzu.de/kanzlerin/messages/foerderung-von-...

  2. Autor Ingeborg von Platen
    Kommentar zu Kommentar 1 am 15. September 2017
    2.

    Sie gehören also auch zu den Menschen, die die Realität in diesem Land nicht sehen wollen? Gehen Sie doch einmal auf den Marktplatz einer x-beliebigen dt. Stadt. Und was sehen Sie da? Kopftuchträgerinnen, langer Mantel, laut gestikulierend am Handy, etliche Kinder dabei und schon wieder schwanger, plumpe, ungepflegte Männer in Pumphosen, alle das Straßenbild beherrschend ohne jegliche Rücksichtnahme gegenüber anderen Leuten. Zur Kriminalität müssen Sie sich nur die BKA-Statistik ansehen, das sagt alles! Das Problem mit den Kopftuchträgerinnen ist, dass sie ihre angebliche Religion aggressiv und demonstrativ vor sich hertragen (obwohl das Kopftuch ein frei erfundener Zusatz ist).
    Das ist nicht mehr Deutschland.
    Im Übrigen sind das keine "flüchtlings- oder migrantenfeindlichen" Beiträge. Es sind Beiträge gegen eine regierungsseitig geförderte und durch nichts zu begründende Einwanderung durch das Asyltor.

  3. Autor Thomas Dischinger
    Kommentar zu Kommentar 1 am 15. September 2017
    3.

    Jetzt mal langsam, sie neunmalkluger..Bevor sie hier andere belehren wollen, würde ich ihnen erst mal empfehlen zu googeln, was eigentilch der Unterschied zwischen Flüchtlinge und Migranten sind. Selbst die lernresistente EU hat den Unterschied begriffen und veröffentlicht, dass 60% der Flüchtlinge gar keine Flüchtlinge nach der Genfer Konvention sind..
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/01/28/eu...

    Aber für den Herr Wollbold gibt es da ja keinen Unterschied. Ach ja, dann würde ich Ihnen noch empfehlen einfach mal mit einem NGOs Schiff im Mittelmeer mitzufahren und Schiffbrüchige retten, dann bräuchten sie hier sich nicht aufregen, über Flüchtlings-feindlicher, netter gesagt Migranten ablehnender Beitrage anderer Nutzer.

  4. Autor Johannes Wollbold
    Kommentar zu Kommentar 2 am 16. September 2017
    4.

    Es ist rassistischer Mist, Frau von Platen, einseitige Vorurteile, ohne jeden Versuch von Empathie, respektlos.

    Nochmal die Frage an Sie: Wo ist das Problem mit Kopftuchträgerinnen? Aggressives Umhergehen?? Sie machen doch keinen Kopfstoß! Und wenn Leute emotional telefonieren - wollen Sie das allen auf der Straße verbieten?

    Zur Kriminalität:

    - "Allerdings liegen die Zuwanderer [ohne anerkannte Flüchtlnge], die rund zwei Prozent der Bevölkerung ausmachen, in einigen Feldern deutlich über dem Schnitt: Bei Raubdelikten machten sie 14,3 Prozent der Verdächtigen aus, bei schweren Körperverletzungen und Vergewaltigungen je 14,9 Prozent." (1)

    - Eine Erklärung: Unter Flüchtlingen ist ein hoher Anteil 18-21jähriger Männer, deren Kriminalität in der gesamten Bevölkerung viermal so hoch ist wie im Durchschnitt.

    - "Die Mehrzahl der Körperverletzungen ereignet sich in Flüchtlingsunterkünften" und "Die meisten Gewaltopfer von Zuwanderern sind selbst Zuwanderer". (2)

    - Man muss Gruppen differenzieren: "Da haben wir beispielsweise die Kriegsflüchtlinge, Syrer zum Beispiel, die sehr unauffällig sind, die im Grunde genommen wenn, dann eher Opfer von Straftaten, auch von fremdenfeindlichen Straftaten werden. Und wir haben auf der anderen Seite auch viele aus Südosteuropa, die hier herkommen, auch um Straftaten zu begehen, und wir haben diejenigen, die ohne Chance nach Deutschland kommen, wohl wissend, dass sie hier mittel- bis langfristig nicht bleiben dürfen, und wenn die dann Straftaten begehen, dann ist das auch nachvollziehbar, wenn auch nicht verzeihbar." (3)

    (1) http://www.taz.de/!5399643/
    (2) http://www.zeit.de/2017/17/kriminalitaet-fluechtlinge-zun...
    (3) http://www.deutschlandfunk.de/kriminalstatistik-2016-flue...

  5. Autor Christina Burger
    am 19. September 2017
    5.

    Rassistischer Mist?! Herr Wollbold - das können sie nicht ernst meinen.
    Was genau ist rassistisch? Dass man Angst vor Überfremdung hat? Dass man keine Lust hat Opfer eines 18-21 jährigen männlichen illegalen Einwanderers zu werden? Dass man sich Gleichberechtigung für Mann und Frau wünscht? Dass man seine Muttersprache und Kultur mit den dazugehörigen Menschen am liebsten hat? Dass man zuerst an seine Familie denkt und diese schützen will?

  6. Autor Johannes Wollbold
    Kommentar zu Kommentar 5 am 19. September 2017
    6.

    Hallo Frau Burger,

    ich meinte wie angegeben Kommentar 2 von Frau von Platen, nicht Sie.

    Von Ihnen interessiert mich aber auch, welche realen Probleme Sie mit Kopftuchtraegerinnen haben - ich verstehe das einfach nicht. Traditionell muslimische Frauen haben die gleichen Rechte wie Sie, nutzen sie nur anders. Zwangsbefreiung wollen Sie doch nicht? Eine Bekannte oder Nachbarin könnten Sie aber vielleicht gegen ihren Mann unterstützen. Und die beste Unterstützung bei der Befereiung - wenn diese denn als notwendig empfunden wird - ist hier in Deutschland zu sein.

  7. Autor Christina Burger
    am 20. September 2017
    7.

    Für mich symbolisiert das Kopftuch zum Einen die Unterdrückung der Frau durch schwache Männer. Denn ein Mann, der weiß was er kann, hat Zwangsheirat und das Kleinhalten von Frauen nicht nötig.
    Zum anderen ist das Kopftuch für mich ein Zeichen fehlgeschlagener Integration. Des öfteren sieht man schon ganz junge Mädchen mit Verschleierung.
    Für mich gehört das Kopftuch ins Mittelalter - aber ich denke, dass die Menschen damals wahrscheinlich in der Hinsicht noch moderner waren.
    Die Erziehung der männlichen Nachkommen durch die unterdrückte Muslima sehe ich auch als kritisch. Ich habe das Gefühl da geht in einigen Fällen einiges schief - nicht in allen. Denn wieso sitzen in den Gefängnissen überdurchschnittlich viele Männer mit Migrationshintergrund? Ein Beispiel sind die illegalen Autorennen und die aufgemotzten Autos - das sind doch auch in 80% der Fälle Migranten - oder?
    Gegen integrierte und moderne Muslime habe ich absolut nichts einzuwenden.
    Aber halt bitte mit einem gescheiten Einwanderungsgesetz wie am Beispiel von Kanada schon oft erwähnt.

  8. Autor Christina Burger
    am 24. September 2017
    8.

    Und wenn ich von den Politikern höre zum Thema Innere Sicherheit - ja wir wollen die Polizeipräsenz und die Videoüberwachung erhöhen - dann bekomme ich die Krise. Was ändert das dann an der Situation, dass viele Straftäter als Flüchtlinge getarnt oder mit Migrationshintergrund bei uns leben und hier ohne Angst vor Konsequenzen ihr Unwesen treiben?! Und dann immer noch das Thema "Integration ist ja das A und O bla bla"... Vielleicht möchte man viele von den sogenannten Asylsuchenden gar nicht hier integriert haben? Aber es wird einfach über den Kopf der Gesellschaft entschieden - ja alle müssen integriert werden... Man nimmt die Sorgen und Wünsche der Menschen nicht mehr ernst - habe ich das Gefühl.

  9. Autor Christina Burger
    am 24. September 2017
    9.

    Und ich bin sicher kein AfD-Wähler - so weit kann man gar nicht sinken - solche Hassprediger und Propagandisten zu wählen.

  10. Autor Ingeborg von Platen
    Kommentar zu Kommentar 4 am 04. Oktober 2017
    10.

    "rassistischer Mist"? Seit wann sind Kopftuchträgerinnen eine eigene Rasse? Auf jeden Fall verändern sie das Straßenbild, so dass es in deutschen Städten oft nicht mehr nach Deutschland sondern eher nach einer Stadt im Nahen Osten aussieht, genauso dunkel und bedrückend.
    Zur Kriminalität: Sie meinen also, dass es mit der Kriminalität nicht so schlimm sei, wenn sie sich nur gegen andere illegale Zuwanderer richtet?
    Weitere Anmerkungen zu Ihren Kommentaren erspare ich mir.

  11. Autor Thomas Dischinger
    am 06. Oktober 2017
    11.

    Ägypten: Fast jede Frau schon einmal sexuell belästig

    Sexuelle Belästigungen, sexuell motivierte Attacken und anzügliche Kommentare sind nach wie vor Alltag für die Frauen in der islamisch geprägten „Arabische Republik Ägypten“, das laut einer Studie der Thomson Reuters Stiftung 2013 als das schlechteste Land für Frauen gelistet wurde, gefolgt vom Irak, Saudi-Arabien und Syrien.

    Laut einer aktuellen Studie der Vereinten Nationen (UN) wird diese Feststellung bestätigt. Wie die FAZ berichtet, werde durch die UN-Studie klar dargestellt, dass in Ägypten fast jede Frau schon einmal sexuell belästigt worden sei.

    Die Studie ist ein eindeutiger Hinweis auf die mangelnde Integrationsfähigkeit von muslimischen Migranten in unsere Gesellschaft

  12. Autor Christina Burger
    am 06. Oktober 2017
    12.

    Das Gleiche hat mir eine Bekannte, die beruflich in Kairo war, auch erzählt.
    Sie war nur noch froh als sie wieder weg war.
    Ich mache grundsätzlich keinen Urlaub in Ländern, in denen Frauen massiv unterdrückt werden. Nordafrika, Naher und Mittlerer Osten, Golfstaaten etc.
    Jetzt werden diese Zustände auch bei uns immer mehr zum Alltag.
    Die eigenen Frauen sind die Heiligen, die man heiraten soll, und die westliche Frau ist Freiwild und minderwertig.
    Sicher ticken nicht alle Muslime so - aber ein Teil und der reicht, dass der gesamte Ruf versaut ist.

  13. Autor Felizitas Stückemann
    am 08. Oktober 2017
    13.

    Kommentare hin und her. Zwei Dinge sind doch Fakt:

    Erstens: Johannes Wollbold, Kom.1.betrachtet die zu
    uns kommenden Männer als Mann, während Cristina
    Burger und I.von Platen den Fremden als Frauen begegnen !
    Bitte diesen Unterschied nicht übersehen, wenn man
    objektiv zu bewerten versucht ! Deshalb meine Bitte:
    Nicht von "Mist" oder von "rassistisch" reden, sondern
    sich einmal in die Psyche einer Frau versetzen, und
    zu verstehen. Das sollten unsere Männer können, die,
    die keine Paschas sind.

    Zweitens: Es gab schon immer Flüchtende, die zu uns
    kamen, aber: Erstmalig gab es Silvester 2015 in Köln
    und anderen Städten diese ungeheuerlichen Übergriffe
    der Asylanten, wobei, wie festgestelt und gesehen,
    auch Syrer dabei waren. Und 2016 hätte sich das ganze
    wiederholt, wenn nicht ein riesiges Aufgebot an Polizei
    das verhindert hätte. Also: Nach dem September 2015 !!
    Das muss ein Ende haben, wenn wir unsere Freiheit nicht
    verlieren und zum Polizeistaat werden wollen !

  14. Autor Johannes Wollbold
    am 11. Oktober 2017
    14.

    Sie alle hier sehen einseitig die Probleme. Die reichen Ihnen nicht nur, "dass der gesamte Ruf versaut ist", sondern Sie wollen auch die große Mehrheit von Flüchtlingen für die kriminelle Frauenfeindlichkeit einiger (natürlich zu vieler, wie auch deutscher Krimineller) büßen lassen: Bloß niemand nach Deutschland lassen, den Asylschutz des Grundgesetzes und die UN-Flüchtlingskonvention so weit es geht aushöhlen, möglichst viele abschieben - ohne Rücksicht auf den Einzelfall? Hier wieder ein extremes Beispiel: http://chn.ge/2ygPpco (Petition auf change.org)

    Und welche tatsächlichen Probleme SIE persönlich mit dem Kopftuchtragen haben - ohne Bevormundung oder Zwangsbefreiung -, haben Sie in Kommentar 7 nicht beantwortet, Frau Burger. Vielleicht eine andere / ein anderer in den letzten 2 Tagen der Anfrage? Das würde ich ehrlich einmal gerne wissen.

  15. Autor Johannes Wollbold
    am 11. Oktober 2017
    15.

    Frau von Platen verwendet in Kommentar 2 Stereotype der rassistischen Tradition, freundlicher formuliert und ohne den Begriff "Rasse" zu verwenden. Ich karikiere also, um es deutlich zu machen: geile, ständig Kinder zeugende Neger, hässliche, plumpe Araber ("in Pumphosen"), durchweg - in der Natur liegend - kriminell, mit einer aggressiven "angeblichen Religion". Auch andere hier Diskutierende übernehmen Teile dieses Bildes (Aggression, Kriminalität) und erweitern die sexuelle Perspektive um die Warnung vor patriarchaler Unterdrückung und Angst vor sexueller Gewalt. Letztere kann und will ich nicht kleinreden. Aber die verschiedenen realen, durch Aufklärung, persönliche Unterstützung, Polizei und Justiz zu bekämpfenden Probleme werden - außer am Ende von Kommentar 12 - zu Vorurteilen verallgemeinert. Besonders deutlich Kommentar 11: "Die Studie ist ein eindeutiger Hinweis auf die mangelnde Integrationsfähigkeit von muslimischen Migranten in unsere Gesellschaft."

    Das ist kultureller Rassismus (de.wikipedia.org/wiki/Rassismus_ohne_Rassen#Kultureller_Rassismus). Dabei werden "bestimmte Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuche einer bestimmten Menschengruppe verabsolutiert und naturalisiert […], sozusagen als die einzig normale Form zu leben angesehen […], und andere, davon abweichende Lebensformen […] negativ (oder auch positiv) bewertet […], ohne daß dies unbedingt genetisch oder biologisch begründet wird."

    Er führt zur Forderung nach Abschottung und Abschiebung. Die "Trennung von Asyl und Migration" wird offensichtlich so verstanden, dass nur gut Ausgebildete, also sofort wirtschaftlich Nützliche ins Land kommen sollen. Oder sie sollen eindeutig Verfolgte sein, was aber erst ein rechtskräftiges Asylverfahren entscheiden kann (Aufnahmezentren im Ausland sind nur eine Teillösung). Asylbewerber, deren Fluchtgründe als nicht schwerwiegend genug beurteilt werden, sollen wohl auch nicht die Chance bekommen, hier zu lernen und dann in den Status des Arbeitsmigranten zu wechseln. (Ähnliches plant aber wohl die FDP.)

    Diese Härte erinnert mich an Theodor W. Adorno (s. Wikipedia-Artikel):
    "Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch."

  16. Autor Christina Burger
    am 12. Oktober 2017
    16.

    Bestimmt so nicht Herr Wollbold. Kriegsflüchtlinge sollen weiterhin hier Asyl bekommen und nach Kriegsende wieder in ihr Land zurück. Unabhängig davon braucht es ein Migrationsgesetz, um dem Arbeitskräftemangel in Deutschland bei zu kommen.
    Ich sehe das so wie hier geschrieben:
    http://www.zeit.de/2017/01/asylrecht-kriminelle-einwander...
    Wenn es nach Ihrer Definition geht, sind die Mehrzahl der Deutschen Rassisten.
    Vielleicht wohnen Sie ja auf dem Land und kriegen nichts mit von den Veränderungen, die vielen leider nicht gefallen.
    Was habe ich gegen Kopftuchträgerinnen? Habe ich in Kommentar 7. geschrieben.
    Und was haben Sie dagegen, dass die Menschen, wenn der Asylgrund nicht mehr besteht, wieder in IHRE HEIMAT zurückkehren?

  17. Autor Christina Burger
    am 12. Oktober 2017
    17.

    Was ist an Kommentar 12 ein Vorurteil - wenn Menschen beruflich vor Ort waren z.B. mir Bekannte in Ägypten und Nordafrika und von der Unterdrückung der Frauen dort berichten?

    Dass alle dortigen Männer Pumphosen tragen, finde ich auch nicht der Wahrheit entsprechend – ich glaube das hat Frau Platen so auch nicht behauptet, sondern es stört sie - so wie mich auch - die Macho-Kultur, die TEILWEISE bei diesen Landsleuten vorherrscht. Zudem schotten diese sich in ihren Familien ab und sind nicht an interkulturellem Austausch interessiert – so meine Beobachtung in Stuttgart und Mannheim.

    Es ist auch kein Vorurteil, dass die Drogenszene durch zugewanderte Afrikaner (in Karlsruhe aktuell durch Gambianer) wächst und zum Problem wird. Karlsruhe wird schon als Cannabishauptstadt betitelt.

    Ich verstehe auch nicht was es mit brutalem Herrschaftsanspruch zu tun hat, wenn man einfach friedlich und in Sicherheit leben möchte. Ja - das wollen auch die Kriegsflüchtlinge und ja - sie sollen unbedingt Asyl bekommen und gastfreundlich aufgenommen werden – solange der Asylgrund besteht.

  18. Autor Johannes Wollbold
    Kommentar zu Kommentar 17 am 14. Oktober 2017
    18.

    Hallo Frau Burger,

    in Ihrem Kommentar 12 hatte ich keine Vorurteile gesehen. Danke auch für das Bemühen, die Situation von Flüchtlingen zu verstehen. Im Detail hätte ich schon ein paar Anmerkungen, z.B. zur freiwilligen Rückkehr nach Kriegsende. Aber lassen wir das jetzt mal so stehen, am Ende der Diskussionszeit.

    Nur die Kopftuch-Argumentation kann ich zwar als solche verstehen. Frauen und Mädchen, die sich unterdrückt fühlen, soll man unbedingt in ihrer Emanzipation unterstützen. Aber manche finden das traditionelle Rollenbild (in dem natürlich gegenseitiger Respekt möglich ist) auch ganz in Ordnung, es gibt ihnen Sicherheit, oder das Kopftuch ist - wie ich mir vom Iran habe erzählen lassen - oft eine reine Äußerlichkeit, die Selbstbewusstsein und Freiheit nicht beeinträchtigt.

    Aber wie Sie das Kopftuch-Argument einsetzen - zusammen mit nicht zu leugnenden Kriminalitäts-Problemen -, finde ich problematisch. Sie folgern daraus, dass Sie möglichst wenig Kopftuchträgerinnen samt zugehörigen Männern hier haben wollen (Ausnahme klarer Asylgrund oder Arbeitsmigrantin nach Kontingent). Da bestreiten Sie (unabhängig jetzt von anderen Gründen) Menschen aus kulturellen Gründen ein Einreise- oder Bleiberecht. Das kann man Überheblichkeit, Bevormundung, Herrschaftsanspruch oder auch kulturellen Rassimus nennen.

  19. Autor Felizitas Stückemann
    am 14. Oktober 2017
    19.

    Wie war das noch in Ahaus ? Der Mörder, Asylant, wurde,
    wie letzte Woche bekannt gegeben, zu NUR 13 Jahren Haft
    verurteilt, dafür, dass er eine 22-jährige Flüchtlingshelferin
    (Studentin) mit einundzwanzig Messerstichen umgebracht hat!
    Diese Schmezen, Johannes Wollblod, können Sie sicher nicht
    nachempfinden. Lassen Sie es bitte sein, ständig gegen die
    Frauen hier zu wettern !
    Zu Kopftüchern wäre zu ergänzen, dass man solche weder
    in Ankara noch in Istanbul, in TV-Berichten von dort, sieht,
    obwohl die Türkei ein Religionstaat ist, in dem die Christen
    diskriminiert werden (keinen Job, würden die Gemeinschaft
    stören) Warum also bei uns, ist die Frage. Ist es eine politische
    Demonstation ? Ich weiß es nicht. Von Kairo hörte man, dass
    die Upper-Class die Kopftücher abgelegt hat, sich unterscheiden.
    Man pflegt also Kopftücher zu tragen nur in einer Demokratie ?

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