Von der dezentralen Erzeugung erneuerbarer Energie sind wir seit über 15 Jahren zutiefst überzeugt. Seit Beginn der Untersuchungen in 2015 zum möglichen Windpark Lußhardt haben wir nunmehr einen Untersuchungs- und Planungsstand erreicht, über den wir die Öffentlichkeit, Behörden und Kommunalpolitik informieren möchten.

Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen, es wurde noch kein immissionsschutzrechtlicher Genehmigungsbescheid beantragt. Auf Grundlage der Behördengespräche sowie sachlichen Kritikpunkten aus den öffentlichen Informationsveranstaltungen und dieser Plattform gehen die Untersuchungen und die Planung des Windparks Lußhardt weiter.

Diese Plattform bietet die Möglichkeit zu Information und Dialog über das geplante Projekt, nicht aber für energiepolitische Diskussionen, da wir uns strikt im Rahmen der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen bewegen.

Beantwortet
Autor Nicolai Schmitt am 11. Juli 2019
372 Leser · 4 Stimmen (-0 / +4) · 0 Kommentare

Sonstiges

Stromerzeugung

Sehr Damen und Herren,
der geplante WP hat nach Ihren Aussagen eine Leistung von 45 MW. WEA arbeiten bei 72KM/H (20m/s) auf Volllast(ca 4MW). Nimmt der Wind jedoch um die Hälfte ab, wird nur noch 1/8 der Leistung erreicht.
Nimmt der Wind nochmals um die Hälfte auf 15KM/H ab, sinkt die Leistung wieder um 1/8.
Wie kommen Sie auf die 45 MW, wenn die Windgeschindigkeit ca 20 KM/h beträgt und zusätzlich durch Eiswurf und Fledermäuse die Anlagen abgestellt werden müssen?

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Antwort
Von am 18. Juli 2019

Sehr geehrter Herr Schmitt,

die Nennleistung einer Anlage beträgt laut Hersteller 4,5 MW. Mit den 10 geplanten WEA ergibt sich eine Gesamtnennleistung von 45 MW.

Wichtig für die Wirtschaftlichkeitsberechnung des Projekts ist allerdings der Jahresenergieertrag und nicht die Nennleistung. Bei der Errechnung des Jahresenergieertrages werden sämtliche Betriebseinschränkungen durch bsp.-weise Eiswurf und Fledermäuse, berücksichtigt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Projektteam Windpark Lußhardt