Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Dr. Dorothea Böhm

  • Geburtstag
    1962
  • Land
    Deutschland
  • Bundesland
    NRW
  • Stadt
    Bielefeld
  • Beschreibung

    Ich bin Ärztin und Triple P Trainerin und arbeite als Mutter (Vollzeit) und Triple p Trainerin (Teilzeit).

    Ich setze mich für eine Familienpolitik ein, die Kindern gerecht wird. Ganz besonderes Augenmerk verdienen meiner Ansicht nach die Bedürfnisse der Kinder zwischen 0 und 3 Jahren, weil sie derzeit, teils aus Unkenntnis, teils aus Wirtschaftsorientiertheit, nahezu ignoriert werden. Dies ist nicht nur zum Schaden von Kindern (der sich lebenslang auf die späteren Erwachsenen auswirkt) sondern auch zum Nachteil ihrer Eltern, denen die Chance entgeht, für die Begleitung ihrer Kinder genügend Zeit, Kraft und Geld zu haben. Und auch Kindern und Jugendlichen bleibt durch Schul"zwang" (europäisch gesehen übrigens ein deutsches Solo und ein Relikt aus 1938!) und Pflichtganztagsschulplänen immer weniger Spielraum für Mußezeit und selbstbestimmte Enwicklung.

    Das Ergebnis der materialistisch orientierten Alltags"straffung" ist eine gesellschaftsweite Minderung von Beziehungsfähigkeit und persönlichem Lebensglück, abzulesen u.a. an der Zahl der Scheidungen und dem Ausmaß an psychischen und psychosomatischen Erkrankungen und Zusammenbrüchen, oft schon im mittleren Lebensalter.

    All dies ist kein unausweichliches Schicksal. Ich muss und will mich nicht damit abfinden. Die Veränderung setzt voraus, dass man (vor allem die Klein)Kindzeit nicht vorrangig als akademische Trainingsphase begreift und dem emotionalen Familiengefüge einen sehr viel höheren Wert beimisst. Wir werden es nicht zuletzt am finanziellem Zumaß für Familienerziehung erkennen. Momentan ist ihre politische Wertsetzung in den Lebensmonaten 1-12 zwischen 300 und 1.700 EUR wert und anschließend fast gleich Null.

Beiträge

Platz Titel Leser Datum

Wahlfreiheit: Frei von ökonomischen Z... Auf Bundeskanzlerin zum Thema Die Kanzlerin direkt

8038 11.04.2012

Familienpolitischer Ansatz demografis... Auf Bundeskanzlerin zum Thema Familienpolitik

9276 06.02.2008

Der Benutzer hat noch keine Kommentare veröffentlicht.