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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Matthias Gruber am 09. April 2018
698 Leser · 7 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Neue Häuser für Flüchtlinge: Schlepperversprechen erfüllt!

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

in den Medien in letzter Zeit immer öfter davon zu lesen, dass für Flüchtlinge neue Häuser gebaut werden.

Die Fälle von Burgwedel, Willich und Bielefeld sind dabei besonders krass:
In Burgwedel bezogen zwei syrische Familien ein Doppelhaus im Wert von 480.000€ (ohne Grundstück!), in Willich wurden ebenfalls 3 Doppelhäuser gebaut und in Bielefeld schicke Mehrfamilienhäuser zur Exklusivnutzung! durch Flüchtlinge.

Von dem Doppelhaus in Burgwedel kann so mancher Durchschnittsverdiener nur träumen (Bilder davon sind im Internet zu finden. Was hat das noch mit sozialem Wohnungsbau zu tun? Sozialdezernent Ingo Nürnberger (SPD) spricht im Fall der Bielefelder Wohnungen von einer "Neiddebatte" von "Menschen, die schon länger hier leben". Das ist an Arroganz nicht mehr zu Überbieten.

"Lustiger" Nebeneffekt des Ganzen: Die Versprechen der Flüchtlingsschlepper ("sie geben euch Häuser") werden tatsächlich wahr mit der Folge, dass dadurch noch mehr Flüchtlinge angezogen werden nach D, wenn sich sowas erstmal über die sozialen Netzwerke verbreitet. Am besten man gibt gleich die nächsten Häuser für die zu erwartenden Neuankömmlinge in Auftrag. Haben die Leute, die solche Entscheidungen treffen denn überhaupt nichts verstanden?

Wenn dem Ganzen nicht Einhalt geboten wird, erreicht die GroKo bei der nächsten Wahl keine 40% mehr, denn ein normaler Bürger, kann solche Entscheidungen längst nicht mehr nachvollziehen und das hat nichts mit pauschaler Fremdenfeindlichkeit zu tun.

Merken Sie denn nicht, dass der Bogen des Zumutbaren für die Bevölkerung maßlos überspannt ist inzwischen?

Kommentare (7)Schließen

  1. Autor ines schreiber
    am 09. April 2018
    1.

    Klasse Beitrag....
    Leider sind in der Hinsicht noch viele andere Sachen zu bemängeln...

  2. Autor Christian Adrion
    am 09. April 2018
    2.

    Das Signal, dass damit ins Ausland gesetzt wird ist für unsere Kultur und Demokratie verheerend.Ich glaube da steckt pure Absicht dahinter. Deutschland schafft sich ab! Aber wir werden das nicht zulassen, denn ein Volk, dass um seine Heimat kämpft, kämpft den gerechtesten Kampf den es nur geben kann. Wir werden siegen, weil man kein Volk auslöschen kann. Egal wir krum die Tricks auch sind.

  3. Autor Klaus Fink
    am 09. April 2018
    3.

    Herr Gruber, Kompliment, perfekt auf den Punkt gebracht !

    Es ist bei objektiver und logischer Sicht doch gar keine Frage, dass die Regierung mit dieser Kanzlerin schön längst hätte wegen durchgängiger Inkompetenz abgewählt und in die Wüste geschickt werden müssen.

    Warum ist es aber noch nicht geschehen ?

    Weil der deutsche Michel, sorry, in seiner Masse wahrscheinlich ein behäbiger "Masochist" geworden ist, der sich in seiner ausgeprägten Opferrolle womöglich sogar noch sehr wohl fühlt.

    Hinzu kommt, dass man bei der Vielzahl an inkompetenten und in rascher Abfolge folgenden Fehlentscheidungen so langsam den Über- und Durchblick verliert bzw. man selbst versucht, bis zu einem gewissen Grad abzuschalten, um sich nicht permanent in einer FRUST-Blase bewegen zu müssen.

    Die Eliten setzen voll auf diesen Gewöhnungseffekt bzw. auf passive Handlungsaufgabe, d.h. auf Resignation !

    Die Frage ist nur, ob diese offenkundige Strategie auf mittlere Sicht auch aufgehen wird ?

    Wenn man Börsenentwicklungen mal verfolgt hat, weiß man, dass es so etwas wie irrationales menschliches Verhalten gibt.

    Und gerade dies könnte zum Problem für die etablierte Politik werden, wenn die Schmerz- und Belastungsgrenzen weiter permanent überschritten werden. Es könnte dann ohne großen Vorlauf und völlig unangekündigt zu einem harten Bumerang-Effekt führen. Mit weiteren für die etablierte Politik desaströsen Wahlergebnissen.

    Die Politik hat aus meiner Sicht deshalb nicht mehr allzu viel Zeit eine radikale Umkehr vorzunehmen und in vielen Bereichen wieder geordnete Zustände sicherzustellen.
    Und da genügen selbstverständlich nicht nur vollmundige Ankündigungen, wie man es bei dem neuen Innenminister aus der Vergangenheit zur Genüge kennt, sondern tatkräftiges und konsequentes politisches Handeln.

  4. Autor Karin Kampmann
    am 09. April 2018
    4.

    Super Beitrag,

    früher hätte man bei einem Verhalten eher an eine Satireshow gedacht, aber es ist leider ernst

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