Was kann Many-to-One-Kommunikation?
Im vorangegangen Post wurde ein konkretes Beispiel erfolgreicher Many-to-One-Kommunikation betrachtet. Dabei stellt die Bürgerkommunikation nur einen von vielen Bereichen dar, in denen Many-to-One Anwendung findet.
Wie wir gesehen haben, ermöglicht diese Form der Kommunikation einen Austausch einer „kritischen Masse“ von Menschen mit einzelnen Adressaten. Allerdings können Many-to-One-Angebote auch schon für wenige hundert Menschen funktionieren und müssen sich nicht notwendig an eine Einzelperson als Adressaten richten. Die Personengruppen, deren Feedback abgebildet werden soll, sind variabel. Ebenso sind es der Adressat und der Anlass, aus welchem die Kommunikation stattfindet. Die Angebote der Many-to-One-Kommunikation eignen sich neben der Bürgerkommunikation beispielsweise auch als Formate zur Führungs-, Krisen- oder Change-Kommunikation.
Grundsätzlich kann der Nutzerkreis für Many-to-One-Lösungen offen oder geschlossen sein. Das heißt, dass entweder eine prinzipiell unbegrenzte oder eine begrenzte Anzahl von Nutzern Zugang zur Anwendung erhält. Wobei Ersteres über das Internet und Zweiteres auch über das Intranet (beispielsweise eines Unternehmens) erfolgen kann, in das sich die Many-to-One-Angebote problemlos einspeisen lassen.
Die „Many“-Bezugsgruppen, deren Feedback gebündelt wird, können externe Stakeholder und Kunden ebenso sein, wie interne Mitarbeiter oder Führungskräfte. Als Adressaten sind exponierte Persönlichkeiten wie CEOs, Politiker und Prominente ebenso möglich, wie ganze Unternehmen, Vereine und Organisationen. Auch Themen-Plattformen, mit denen sich der Austausch zu übergeordneten Themen (Beispiel „direktzu Stuttgart 21“) zwischen Nutzern und Experten many-to-one organisieren lässt, haben sich bewährt.
Die folgende Grafik zeigt einen Ausschnitt der mannigfachen Anwendungsszenarien, die sich für den Einsatz der Many-to-One-Produkte anbieten:
