Many-to-One im Kontext: Gute Kommunikation ist mehr als die Summe ihrer Teile
Wie bereits im letzten Post angesprochen, können vier Formen institutioneller Kommunikation unterschieden werden. Jede Kommunikationsform weist dabei gewisse Stärken und Schwächen auf, die hier noch einmal ausgeführt werden sollen. Die Many-to-One-Kommunikation schließt genau dort an, wo andere Kommunikationsformen bisher an ihre Grenzen stießen.
Die One-to-One-Kommunikation – sei es in Form eines direkten Gesprächs, eines Briefs oder auch einer E-Mail – ist nach wie vor die persönlichste und vertraulichste Form des Dialogs. Allerdings werden kein Vorstand größerer Organisationen und kein Bundespolitiker über die erforderlichen Ressourcen verfügen, um sämtliche Belange der Angestellten oder Bürger auf diesem Weg zu besprechen.
Die One-to-Many-Kommunikation – beispielsweise in Form von Massenmails, Blogs und Videopodcasts – erfüllt die Funktion klassischer Massenkommunikation. Sie eignet sich besonders gut, um die Botschaften wichtiger Entscheidungsträger an eine Vielzahl von Menschen zu übermitteln. Allerdings ist sie auch eine Einbahnstraße und liefert keinen Aufschluss darüber, inwiefern die Botschaften bei den Adressaten wirklich ankommen bzw. welche Wirkung sie dort entfalten.
Die Many-to-Many-Kommunikation ermöglicht im Rahmen sozialer Netzwerke einen horizontalen Austausch einer Vielzahl von Nutzern untereinander. In sozialen Medien lässt sich allerdings das Phänomen sogenannter „Tribes“ beobachten. Das heißt, dass sich innerhalb des Webs viele kleine Netzwerke von Nutzern bilden, deren Diskussionen zu überschauen und nach Relevanz zu beurteilen für einen Außenstehenden kaum möglich ist.
Die Many-to-One-Kommunikation von direktzu löst dieses Relevanz-Problem, indem sie Web-Inhalte gezielt bündelt und Redundanzen weitgehend vermeidet. Gleichzeitig schließt sie die Feedback-Lücke der One-to-Many-Kommunikation, indem sie einen Rückkanal für eine Vielzahl von Menschen zu einzelnen Entscheidungsträgern schafft. direktzu ist aufgrund seines Bündelungsverfahrens außerdem ressourcensparend und ermöglicht Entscheidern zu den wichtigsten Anliegen der Menschen persönlich Stellung zu nehmen.
Für den Erfolg der Many-to-One-Kommunikation ist das Zusammenspiel mit den anderen Kommunikationsformen allerdings entscheidend. Gute Kommunikation ist mehr als die Summe ihrer Teile: Dabei hat jede der vier Kommunikationsformen ihren Ort in der Gesamtkommunikation, beispielsweise eines Unternehmens, und kann nicht durch eine andere ersetzt werden. Das Many-to-One-Element wird die Massenansprache eines One-to-Many-Mediums, den persönlichen One-to-One-Dialog oder auch die Many-to-Many-Diskussion nicht ersetzen können. Allerdings kann sie diese um das Element des Feedback-Kanals ressourcensparend ergänzen und so die strategische Lücke in der Gesamtkommunikation großer Unternehmen und Organisationen schließen.
