Ein Internetunternehmen auf das Deutschland stolz sein kann
„33 Internetunternehmen, auf die Deutschland stolz sein kann“ – so lautet ein Artikel, der kürzlich bei Gründerszene erschienen ist. direktzu ist eines davon.
Entscheidend für die Qualifizierung waren Kriterien wie wirtschaftlicher Erfolg, Innovation, Kundennutzen und Umsetzung. Besondere Auszeichnung gab es für direktzu in den Kategorien besonderer Mut, Innovation & Kreativität. „direktzu ist eines jener Internetunternehmen, das womöglich nicht jedem sofort ein Begriff, aber in seinem Segment ein deutlicher Branchenführer geworden ist. … direktzu ist der Erfinder und Marktführer im Bereich softwaregestützter Lösungen für … Many-to-One-Kommunikation“, so der Gründerszene-Artikel.
Tatsächlich liegt mit Many-to-One einer der wenigen Fälle vor, bei dem eine Internet-Innovation aus Deutschland den Sprung über den Atlantik in die USA schafft und nicht umgekehrt. Der erste Einsatz von straightto – des englischsprachigen Pendants von direktzu – erfolgte anlässlich der US-Präsidentschaftswahl 2008. Über das Angebot „straight2theCandidates“ konnten sich die US-Bürger mit ihren Anliegen direkt an die Präsidentschaftskandidaten wenden.
In den vergangenen Wochen waren direktzu-Gründer Caveh V. Zonooz und Alexander Puschkin wiederholt in den Staaten unterwegs, wie man auf Zonooz‘ Twitter-Kanal „live“ mitlesen konnte. „Hintergrund der Reise waren unsere Pläne, in die USA zu expandieren und sich dort dauerhaft zu etablieren“, erklärt Zonooz. In den USA hat er sich mit vielen interessanten Leuten getroffen, darunter mit dem Vize-Präsidenten von PepsiCo, dem Manager der Barack Obama Presidential Campaign von 2008, David Plouffe, und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.
Ein Besuch beim Plug and Play TechCenter in Silicon Valley stand ebenfalls auf dem Programm. Hier hat sich eine Vielzahl von jungen, innovativen Internet-Unternehmen zusammengefunden, um Tür an Tür und gemeinsam an ihren Ideen zu arbeiten. „Was uns bei unserem Besuch im Silicon Valley besonders begeisterte, ist die „Pay it Forward” Mentalität der Amerikaner, was die Umsetzung guter Ideen für junge Unternehmer und Startups dort so interessant macht. Ganz anders, als das hier in Deutschland leider häufig der Fall ist, wo ohne viel Geld am Anfang gar nichts geht. Die Amerikaner sind da weiter“, sagt Zonooz.
„Und dennoch haben wir Deutschland eine Menge zu verdanken. Trotz aller Hindernisse am Anfang hat uns dieses Land ermöglicht, das Unternehmen in Berlin aufzubauen und auch mit wenig viel zu bewegen. Man muss es nur wollen. Dennoch, wenn man als Technologieunternehmen dauerhaft ganz vorn dabei sein will, dann muss man auch dort sein, wo die Voraussetzungen für die Umsetzung neuer Ideen am besten sind. Und das sind zurzeit ganz eindeutig die USA.“
Man darf also gespannt sein, was die Zukunft des Unternehmens bringt. Seinen Sitz in Berlin wird direktzu jedoch nicht so schnell aufgeben, versichert Zonooz. Many-to-One wird vorerst weiterhin ein Produkt „Made in Germany“ bleiben.
Bild: direktzu-Gründer Zonooz mit Facebook-Gründer Zuckerberg