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<![CDATA[Schulbibliotheken und Schulerfolg ]]>  </title>
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2007-07-30 03:38:29 UTC  </created_at>
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<![CDATA[Günter  Schlamp]]>    </display_name>
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<![CDATA[Bildung]]>    </name>
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Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, 

ich möchte Ihnen vorschlagen, in Ihrem Land mehr für Schulbibliotheken zu tun.
International ist der Stellenwert von Schulbibliotheken hoch, unvergleichlich höher als in Deutschland. Ihr messbarer positiver Einfluss auf Schülerleistungen ist nachgewiesen. 
Andere Staaten – zuletzt Österreich und Portugal – haben flächendeckend Schulbibliotheken eingeführt. 
Einen Ansprechpartner für Schulbibliotheken im Brandenburger Kultusministerium gibt es nicht. Das Ministerium verlangt nur, im Laufe der Schulzeit gelegentlich öffentliche Büchereien zu besuchen. Das ist angesichts der Ergebnisse der internationalen Schulleistungstests bemerkenswert wenig. In Hessen besuchen immerhin über 70% der Grundschüler/innen eine Schule mit Bibliothek, während der Bundesdurchschnitt bei 50% liegt. Den Brandenburger Wert kenne ich nicht. (Ich bin nach Beendigung meiner Zeit als Schulleiter in Hessen ins schöne Potsdam umgezogen.)
Es geht nicht um die Zusammenarbeit mit und den Besuch von öffentlichen Bibliotheken. 
Wenn es um die Verbesserung der Lesefähigkeit, der Leseförderung, um Medien- und Informationskompetenz (Recherchieren, Präsentieren) geht, sind moderne multimediale Bibliotheken auf dem Schulgelände nötig, die ohne Zeitverlust täglich genutzt werden können, wie in USA, Kanada, Australien, England, Schweden und anderswo. Oder warum geben die alle dafür Geld aus?
Da ich eine konkrete Frage stellen soll: Was tut Ihre Regierung bisher und zukünftig zur Förderung des brandenburgischen Schulbibliothekswesens? 
(Die Zuständigkeiten im Schul- und Bibliothekswesen in Deutschland sind mir bekannt. Sie hemmen die Entwicklung. Das kann Politik überwinden)

Mit freundlichen Grüßen

Günter Schlamp 
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