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Autor wolfgang barnbeck am 12. März 2009
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Wirtschaft

ablehnung der mehrwertsteuerreduzierung

sehr geehrte frau bundeskanzlerein,

der finanzminister "ihrer" regierung lehnt es vehement ab, entsprechend
einem EU-beschluss zu folgen und die mehrtwertsteuer in gewissen bereichen zu senken.

an einem kleinen beispiel möchte ich ihnen erläutern, was 19% sind:

da in meinem haus die innentemperatur im winter nur selten über 17° liegt, hatte ich mich mit dem gedanken getragen, einen kleinen billigen kaminofen zu erstehen. so ein ofen kostet normal 199€ .
nun gibt es so einen laden, der gewährt manchmal 20% auf alles....
wie auch immer das geht, jedenfalls kostet der ofen dann 159€. gut, das ist noch 1% mehr als die MwSt, aber es verdeutlicht:
200€...ja, das ist nicht teuer, aber MIR gerade etwas zu viel. 159€, ja, das ist o.k.....dann ist noch ein einkauf bei a.... drin.... oder die kosten für das ofenrohr....
SO überlegt der normalbürger, frau bundeskanzler.
es ist logisch: nach 3 monaten abgeordnetenbezügen, oder ministergehalt, ...nach aufsichtsrat-aufwandentschädigungen und bonizahlungen....da wären mir 19 oder 20% auch wurscht....

wäre das problem der wirtschaftskrise nicht einfach dadurch zu lösen, die mehrwertsteuer auf 15%/7,5% zu senken und im gegenzug die gehälter derer, die uns so beispielhaft "missbewirtschaften" AUF 20 % der jetzigen entlohnung zu reduzieren?

mit freundlichen grüssen
wolfgang barnbeck

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