Beantwortet
Autor Steffen Hille
am 31. August 2010
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Soziales

Hochwasser Sachsen 2010

Sehr geehrte Frau Merkel,

es ist völlig unverständlich, warum in Sachsen die Hilfen für die Betroffenen nicht gezahlt werden. Laut Regierung sind Schäden in Höhe von 800 Millionen € entstanden ! Was sollen dann die zugesagten 5,0 Millionen € oder diese Zinslosen Kredite, welche wieder mal nur den Banken nutzen, und die sich keiner leisten kann.

MfG Steffen Hille

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Antwort
im Auftrag der Bundeskanzlerin
am 07. Oktober 2010
Angela Merkel

Soziales

Re: Hochwasser Sachsen 2010

Sehr geehrter Herr Hille,

vielen Dank für Ihre Zuschrift, die wir im Auftrag der Bundeskanzlerin beantworten.

Viele Bürgerinnen und Bürger, aber auch viele Unternehmen hat das Hochwasser im August 2010 hart getroffen. Der Bund hat mit seinen Behörden geholfen, so gut er konnte. Zu erinnern ist beispielsweise an den Einsatz der Bundespolizei und des Technischen Hilfswerks.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier:

http://www.bmi.bund.de/cln_156/sid_C40C01628BC056ED572544...

Wo Bundesinfrastruktur, zum Beispiel Bundesstraßen, beschädigt wurde, trägt der Bund die Kosten der Wiederherstellung.

Im Übrigen ist der Ersatz von Flutschäden aber keine Angelegenheit, die der Bund übernehmen kann. Soweit es zum Beispiel nicht um die Leistungen von Versicherungen, sondern um staatliche Hilfe geht, ist das Land Sachsen mit seinen Landkreisen und Kommunen zuständig.

Zu den dort angebotenen Hilfsangeboten können Sie sich beispielsweise hier informieren:

http://www.regionen.sachsen.de/hochwasser.htm

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung