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Autor Hans-Dieter Wege
am 16. November 2009
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Familienpolitik

"Lebende Sozialversicherungsausweise mit Armen und Beinen"?

Geehrte Frau Kanzlerin!

Es hat den Anschein, als würden sich heute hier in unserem Land einige Menschen bereits bei der Geburt eines Kindes wünschen, es würde vielleicht gleich als erstes Wort, Mama und Papa auf chinesisch sagen.
Viele Eltern möchten, und oft auch bestimmt aus wirtschaftlichen Gründen, ihre Kinder ganz schnell in Krippen, Kindergärten oder auch Horten unterbringen.

Aber anscheinend erkranken unsere Kinder in immer früheren Jahren.

Heute leiden bereits viele unserer Jüngsten unter psychischen Problemen, wie man aus dem u. a. eingefügten Artikel entnehmen kann.

Entwicklungsland Deutschland: Prävention könnte psychische Störungen bei Kindern verhindern

Psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter sind weit verbreitet. Mittlerweile leidet fast jedes dritte Kind im Laufe seiner Entwicklung unter einer seelischen Erkrankung.

http://www.innovations-report.de/html/berichte/gesellscha...

Ich bitte Sie Frau Kanzlerin, mir daher diese Fragen ausführlich zu beantworten!

1.Sind es die wirtschaftlichen Gründe, die die Menschen von der Geburt an, anscheinend auf ihre Verwertbarkeit her reduzieren und zwar aus einer kapitalistischen Notwendigkeit heraus?

2.Sehen vielleicht auch Politiker in Kindern wirklich nur noch "lebende Sozialversicherungsausweise mit Armen und Beinen"?

3.Müssen nicht die gesellschaftlich notwendigen Arbeiten und Einkommen ganz neu verteilt werden, damit allen Familien bessere Bedingungen und neue Chancen eröffnet werden für ein besseres Leben für alle Menschen in diesem Land?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Dieter Wege, Vater von 5 Kindern

+1999

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